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Das Quintett

Das Blechbläserquintett „Urban Brass“ wurde 2015 von Studierenden der Musikhochschule Stuttgart ins Leben gerufen. 

2016 gewann das Ensemble den 1. Preis des 10. Internationalen Jan Koetsier-Wettbewerbs in München.
Während der Wettbewerbsvorbereitungen wurde das Ensemble u. a. von Prof. Stefan Heimann und von Prof. Jörg Halubek unterrichtet. 
Weitere wichtige Impulse erhält das Quintett von Prof. Wolfgang Bauer, mit dem sie auch gemeinsame Konzerte gegeben haben. 

Das Ensemble verfügt über ein großes eigenes Repertoire, in welchem nicht nur die klassische Literatur für Blechbläserquintett von der Romantik bis hin ins 20. Jahrhundert enthalten ist, sondern auch Arrangements von Bach bis Bernstein. Diese stammen u.a. aus der Feder seines Tubisten Frederik Bauersfeld.

Im Rahmen seiner Konzerttätigkeit gastiert das Ensemble regelmäßig im In- und Ausland. Hierbei zuletzt bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern sowie im kommenden Jahr beim internationalen Musikfestival Heidelberger Frühling.

Seine Mitglieder spielten und spielen in zahlreichen hochkarätigen Jugend- und Profiorchestern - darunter das Bundesjugendorchester, die Junge Deutsche Philharmonie, die Bamberger Sinfoniker, die Staatsphilharmonie Nürnberg, die Duisburger Philharmoniker, das Rundfunksinfonieorchester Berlin sowie die Sinfonieorchester des Hessischen- und des Südwestrundfunks.

Den fünf Musikern liegt es besonders am Herzen im Rahmen von Educationkonzerten, ihre Freude an der Musik auch an jüngere Zuhörer weiterzugeben.

Antony Quennouelle

Antony Quennouelle ist Solotrompeter der Deutschen Oper am Rhein in Duisburg. Er stammt aus Mulhouse in Frankreich, wo er im Alter von 6 Jahren das Trompetenspiel bei seinem Vater bgeann. Seinen ersten Unterricht erhielt er im Alter von 10 Jahren bei Claude Franck an der Musikschule Guebwiller. Vier Jahre später wechselt er zu Franck Pulcini an das Conservatoire de Mulhouse. Von 2011-2015 absolvierte er sein Bachelorstudium in Stuttgart bei Prof. Wolfgang Bauer und setzt dort auch sein Studium im Master fort. Orchestererfahrungen sammelte er bereits als Aushilfe bei der Jungen Deutsche Philarmonie, dem Kammerorchester Heilbronn und dem Orchestre national de Lorraine. Er war Praktikant beim National Theater Mannheim, Akademist beim SWR Stuttgart und Aushilfe als Solo-Trompeter im National Theater Mannheim. Beim Concours européen du jeunes trompettistes 2008 in Alençon und beim UFAM (Paris) erspielte er jeweils einen 2. Preis. Außerdem kam er beim renommierten Prager Frühling Wettbewerb ins Halbfinale. Wichtige Impulse erhielt er unter anderem von Guillaume Jehl, Frits Damrow, Thierry Caens, Guy Touvron und Tobias Wilner.

Daniel Albrecht

Daniel Albrecht ist stellvertretnder Solotrompeter der Staatsphilharmonie Nürnberg. Er wurde im südhessischen Odenwald geboren und erhielt dort seinen ersten Trompetenunterricht im Alter von sieben Jahren. Zunächst unterrichtete ihn Manfred Bockschweiger an der Akademie für Tonkunst in Darmstadt. Seit 2010 wird er von Prof. Wolfgang Bauer an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart unterrichtet. Zu Beginn als Jungstudent und seit Oktober 2013 als Bachelor-Student. Daniel ist mehrfacher Bundespreisträger bei »Jugend musiziert« und war Mitglied im Bundesjugendorchester. Als Solist spielte er u. a. mit dem Sinfonieorchester Ludwigsburg und dem Kammerorchester Fellbach. Orchestererfahrungen sammelte er u. a. beim Stuttgarter Kammerorchester und dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn.

Daniel Albrecht ist Mitglied der Jungen Deutschen Philharmonie und war Orchesterpraktikant bei den Stuttgarter Philharmonikern. In der Saison 2016/2017 hat er einen Zeitvertrag beim Rundfunksinfonieorchester Berlin.

Miriam Zimmermann

Miriam Zimmermann stammt aus Lahr im Schwarzwald und erhielt dort mit 7 Jahren ihren ersten Hornunterricht an der städtischen Musikschule bei Christiane Vosseler. Sie gewann mehrere Preise beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ und sammelte erste Orchestererfahrung im Landesjugendorchester Baden Württemberg. Seit dem Wintersemester 2010 studiert sie an der Musikhochschule Stuttgart bei Prof. Christian Lampert. 2012 war sie Praktikantin bei den Stuttgarter Philharmonikern und wurde Mitglied in der Jungen Deutschen Philharmonie. Außerdem wirkte sie in mehreren Ensembles für Alte Musik mit, wie zum Beispiel dem Orchestre de Champs Élysée Paris unter Philippe Herreweghe und dem Orchester L`arpa festante München. Miriam Zimmermann war bis zum Sommer 2016 Akademistin der Bamberger Symphoniker.

Julian Huß

Julian Huß wurde 1991 in Stuttgart geboren. Nach dem Abitur begann er ein Schulmusikstudium bei Hubert Mayer in Freiburg, von wo aus er nach drei Semestern zum Bachelorstudium bei Prof. Henning Wiegräbe an die Musikhochschule nach Stuttgart wechselte. Seit 2014 ist er Mitglied der Jungen Deutschen Philharmonie. In der Spielzeit 2014/15 war er Akademist beim Münchner Rundfunkorchester des BR. 2016 war er mit einem Zeitvertrag beim SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg sowie in der Spielzeit 2018/2019 bei den Düsseldorfer Symphonikern engagiert. Als Aushilfe spielte er unter anderem mit dem Staatsorchester Stuttgart, der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz und dem Balthasar-Neumann-Ensemble. Als Kammermusiker spielte er mit Ensembles wie "Stuttgart City Brass" oder "Bach, Blech & Blues". Julian Huß ist Träger des Deutschlandstipendiums.

Frederik Bauersfeld

Frederik Bauersfeld erhielt seinen ersten Tuba Unterricht im Alter von 8 Jahren bei Simon Gößling an der Musikschule Bad Vilbel. Später wurde er von Joszef Juhasz in Frankfurt unterrichtet. Er ist mehrfacher Preisträger beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“. Seit Oktober 2015 studiert er an der Musikhochschule Mannheim bei Professor Stefan Heimann. Vorher absolvierte er bei ihm ein Jungstudium an der Musikhochschule Stuttgart. Solistische Erfahrungen konnte er bei den Kinderkonzerten mit dem Museumsorchesters Frankfurt am Main, sowie bei Konzerten des hr-Sinfonieorchesters sammeln. Frederik war Mitglied im Landesjugendsinfonieorchester Hessen und der der Jungen Deutschen Philharmonie. Seit 2015 ist er ständiger Gast im Museumsorchester Frankfurt und hat zahlreiche Projekte beim hr-Sinfonieorchester gespielt.